In Frankfurt Eschersheim: Gemeinde für Menschen. Gemeinschaft mit Gott.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen finden bis einschließlich 19. April keine Veranstaltungen statt - Dafür gibt es unsere Gottesdienste jetzt im Internet

Liebe Geschwister,
da sind wir nun, mitten in einer Seuche von historischem Ausmaß. Das Coronavirus COVID-19 hält die Welt in Atem. Viele Normalitäten werden plötzlich eingestellt. Wohl begründete und wenig begründete Angst lähmt uns und so viele Kontakte zu lieben Menschen fehlen uns.

Am vergangenen Sonntag haben wir wohl zum ersten Mal in unserer Gemeindegeschichte alle Gemeinde-Veranstaltungen, bis auf weiteres absagen müssen. Mit dieser Entscheidung stellen wir uns bewusst hinter die Anweisungen der Politik unseres Landes, die aus wissenschaftlich-kompetenten Perspektiven am besten beurteilen kann, welche Maßnahmen dazu dienen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Ausbreitung zu verhindern.

Leider gehört dazu auch, dass wir ein Treffen mit einer anderen Person von Angesicht zu Angesicht vermeiden. Gut aber, dass wir zumindest die Möglichkeiten haben auf digitale Wege ausweichen zu können ( Telefon, Handy-Textnachrichten, Skypen, Emails). Oder auch, warum nicht ganz altmodisch einfach, mit der Post eine Grußkarte an jemanden aus der Gemeinde senden?

Als Datum für unseren nächsten gemeinsamen Gottesdienst haben wir den Karfreitags-Gottesdienst, am 10.April um 10 Uhr ins Auge gefasst. Inwieweit er wirklich stattfinden kann, das entnehmt doch bitte unserer Webseite: Aktuelle Informationen werden bei Bedarf und Notwendigkeit auf unserer Webseite veröffentlicht:

https//efg-eschersheim.de

Ebenso wird, ab dem 29.März, zu jedem Sonn-und Feiertag ein Gottesdienstvideo und der Predigttext dort eingestellt werden.

Wir sind als Gemeindeleitung dafür dankbar, eine große Bereitwilligkeit wahrnehmen zu können, diese Maßnahmen zu unterstützen.
Ihr Lieben! Das Coronavirus stellt für uns alle eine große und ungewohnte Herausforderung dar und dazu hören wir viele Appelle und Botschaften. Meines Erachtens kann diese Pandemie auch als Sendbote dafür verstanden werden, unsere Gesellschaft auf ihrem Weg „ immer Höher, Schneller, Weiter“ Einhalt zu gebieten und das wird andere Werte zum Aufleuchten bringen. Mit der Pandemie COVID-19 wird sich die Welt verändern.

In Psalm 34,16 steht : „Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Schreien.“

Lasst uns beten, für eine schnelle positive Überwindung der Krise, insbesondere auch für all diejenigen, die sich nun für andere einsetzen – in Medizin und Pflege, in Nachbarschaftshilfe und anderer Form.

Lasst uns beten für die Weltgemeinschaft, die das Corona-Virus zu gemeinsamem Handeln herausfordert. Für alle die miteinander beraten und folgenreiche Entscheidungen treffen und für alle die für Solidarität und Verständnis werben. Für unsere Kinder und Jugendlichen, für die alten und kranken Menschen, für alle, die mit einem besonderen Risiko leben. Für alle in Quarantäne und für die vielen Familien die ihr Leben neu regeln müssen, weil Schulen und Kitas geschlossen sind.

Psalm 34,16 ist ist auch ein Trost für jeden Einzelnen von uns:

Auch wenn wir heute nur wenige Menschen zu sehen bekommen und uns selbst vielleicht einsam und verlassen fühlen – aus Gottes Blickfeld sind wir nicht geraten. Gott sieht uns, wo immer wir sind. Das schenke uns Halt und Zuversicht – auch in den kommenden Wochen… Das ermutigt und bestärkt uns!
Und lasst uns im Gebet auch die Jahreslosung nicht vergessen: Herr ich glaube, hilf meinem Unglauben! Mk. 9,24

Liebe Grüße an Euch alle!

Für die Gemeindeleitung,

Euer Michael und Norbert

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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